© 2006 Ulrike Stanford

 

 

Presseberichte der Vernissage am 6. Oktober 2006 anlässlich der Ausstellung
"Uli's Art-Galerie on Tour"
vom 7.10. bis 28.11.2006 in der Kaffeehaus-Galerie in Datteln

 

 

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Mittwoch, 11. Oktober 2006  |  Quelle: Dattelner Morgenpost (Datteln)

Farbenfroh statt dunkel und kantig

An den Bildern kann der Betrachter die Gefühlslage der Künstlerin Ulrike Stanford erkennen.
Sie stellt in der Kaffeehaus-Galerie aus.

von CHRISTIAN MASKOS

"Ich kann eigentlich gar nicht malen, ich gestehe mir nur ein besonderes Gefühl für Farben zu", beschreibt die Künstlerin Ulrike Stanford sich selbst bei ihrer Vernissage in der Kaffeehaus-Galerie. Gefühle stehen - deutlich sichtbar - auch im Mittelpunkt ihrer farbenfrohen abstrakten Aquarelle. Dabei spiegeln die großen, meist hellen Aquarelle die Gefühlswelt der 47-Jährigen Grevenerin wieder. "Ich kann an meinen Gemälden meine Gemütslage erkennen", erklärt sie. Die Werke seien ein Spiegel ihrer Seele. Die in Datteln ausgestellten farbenfrohen, vor Energie und Farbenpracht sprühenden Werke seien das Ergebnis positiver Emotion. "Bei schlechter Stimmungslage werden die Bilder dunkel, kantig und aggressiv", lacht die 47-Jährige. Die Bilder bleiben dann auch im Keller.

Kurios ist auch die Geschichte wie Ulrike Stanford zur Malerei gekommen ist. "Praktisch wie die Jungfrau zum Kind", lacht sie. Passiert ist alles in einer Reha-Kur für Frauen nach einer Krebserkrankung: "Wir waren eine Vierergruppe, von der sich drei zu einem Malkurs angemeldet haben. Und obwohl ich mich zierte, haben die drei anderen meinen Namen auf die Liste geschrieben damit ich nicht alleine bin", erzählt Stanford. Eine wichtige Entscheidung für ihr weiteres Leben, denn die Malleidenschaft hatte sie sofort gepackt und nicht mehr losgelassen. Heute ist die Kunst ein fester Bestandteil ihres Lebens.

Doch wieso macht eine Grevenerin ihre erste Ausstellung in der Kanalstadt? "Ich bin in einem virtuellen Online-Kunstprojekt mit dem Titel ,Künstlerviertel angemeldet. Dort genießt Datteln wegen seiner hervorragenden Ausstellungsmöglichkeiten einen sehr guten Ruf, und so konnten mir Kollegen diese Ausstellung hier vermitteln", erzählt die Grevenerin. Und ein besseres Ambiente hätte ich mir für meine Bilder nicht wünschen können. "Es passt einfach".

Anmerkung U. Stanford: Es sind selbstverständlich keine Aquarelle! Hätte ich gewusst, dass der Reporter dieses verwechselt, hätte ich ihn frühzeitig darauf aufmerksam gemacht. Das Foto zu diesem Artikel liegt mir leider nicht vor, da ich noch kein Belegexemplar erhalten habe. Es dürfte aber das gleiche sein, wie in der "Grevener Zeitung", da beide Zeitungen aus einer Verlagsgruppe stammen.

 

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